Z-Presse

September 21st, 2007



Gruppenausstellung

von Heiner bis Müller

29.09.2007 – 07.10.2007

kuratiert von Jana Linke und Juliane Zelwies

Eröffnung: 28. September 2007 um 20:00 Uhr
Finissage: 07. Oktober 2007 ab 14:30 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 14:00 bis 18:00 Uhr
Labor K1 | Soldiner Strasse 35 | D-13359 Berlin

Parallel zum Art Forum 2007 zeigt das Labor K1 seine erste Ausstellung “Von Heiner bis Müller”:

“Von nun an nur noch für die eigene Schublade”- unter diesem Motto rief das Labor dazu auf, Arbeiten und Ideen für eine ortsspezifische Installation im Arbeitsraum von K1 einzureichen und die verlassenen Schubladen der ehemaligen Soldiner Apotheke im Berliner Wedding zu bespielen.

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Die Ausstellung zeigt Arbeiten von über 60 Künstlern aus 10 Ländern -von den USA bis Korea-, die nun für eine Woche die Schubladenschränke der derzeitigen Arbeitsstätte der Künstlergemeinschaft K1 füllen werden.

Der Besucher hat Gelegenheit, in die intimen Hinterlassenschaften der Teilnehmer einzutauchen - ausgerüstet mit Archivhandschuhen und Taschenlampe. Im Sichtungsraum stehen nicht nur Mikroskop und Lupe bereit, sondern auch Lesesessel und Lampe. Lexikalische Nachschlagewerke sowie CD-Player und TV garantieren, dass alle Beiträge auf die ihnen adäquate Weise gehört und gesehen werden können.

2 Beispiele aus der Ausstellung:
Die Schublade von Michael Dodge (Los Angeles) meldet sich selbst zu Wort: mit endloser Geduld summt Dodge die Resonanzfrequenz seiner Schublade nach. Die Fotografin Juliane Eirich evoziert mit Geschichten und Bildern aus ihrer Wahlheimat Seoul Erinnerungen und Fernweh, wie man sie sonst nur beim Durchstöbern der eigenen Plattensammlung hat.

Das Labor K1 ist eine künstlerische Forschungsgemeinschaft, die von Jana Linke und Juliane Zelwies im August 2006 gegründet worden ist. Seither kollaborieren die Künstlerinnen in verschiedenen Zusammenhängen mit Musikern, Schriftstellern, Designern, Biologen und Ethnologen. Seit April 2006 werden die beiden Künstlerinnen für ihre Untersuchungen zum Thema Arbeit mit einem Stipendium (Nachwuchsförderung) vom Berliner Senat gefördert. Im Oktober 2007 wird K1 seinen ersten Forschungsbericht herausgeben.

Pressemitteilung herunterladen (pdf 130 KB)

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Hochauflösendes Bildmaterial bitte per Email anfordern: post@labor-k1.de